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Richtig japanisch Essen

Korrekterweise isst man Sushi mit den traditionellen asiatischen Stäbchen oder mit den Händen. Sojasauce und der charakteristische Wasabi ( die schafre grüne Paste) werden in einem kleinen Schälchen vermischt und das Sushi darin vorsichtig eingetaucht. Nichtkennern sei gesagt, dass die grüne Wasabipaste mit Vorsicht zu geniessen ist, da sie über eine enome Schärfe verfügt. Sushi wird üblicherweise mit verschiedenen Belägen und in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen angeboten. Um den Geschmack im Mund zwischen zwei verschiedenen Sushistücken zu neutralisieren, werden Ingwerscheibchen angeboten. Bei der Reihenfolge des Verzehrs der Sushistücke gibt es keine üblichen Vorschriften.

 

Es wäre allerdings empfehlenswert, gesäuerte Fische wie z.B. Hering oder sehr fettreiche Fische wie z.B. Thunfisch, eher zum Ende der Mahlzeit zu essen.
Bevorzugte Getränke zu einer Sushi-Mahlzeit können Grüner Tee, Jasmin Tee aber auch japanisches Bier oder Reiswein sein.
Die verschiedenen Sushi Formen



Aus Erzählungen geht hervor, dass Japaner und insbesondere Sushi-Köche sehr eigen sind und beim Umgang mit den Essstäbchen nur selten Fehltritte erlauben. So gibt es einige Regeln zu beachten, um den “Tischmanieren” der Japaner Respekt zu erweisen.
So sollte es tunlichst unterlassen werden, seine Mahlzeit mit den Stäbchen regelreht aufzuspießen, oder die Essstäbche als Schaufel zu benutzen um sich das Essen regelrecht in den Mund zu stopfen. Auch sollte man seine Stäbchen nicht dazu benutzen, Teller oder Tassen an sich heranzuziehen oder gar um damit auf jemanden zu zeigen. Als einer der schlimmsten Fehltritte überhaupt kann da Sushiessen mit Messer und Gabel bedeuten. Dabei kann man dem Sushi -Meister zu verstehen geben, dass er die Sushigröße nicht richtig gewählt hat und man an ihm somit Kritik übt.



Obwohl es verschiedene Arten von Sushi gibt, handelt es sich bei dem Sushi in der westlichen Welt weitgehend um zwei Hauptformen.Dem Nigiri-Sushi und dem Maki-Sushi.
Bei dem Nigiri-Sushi handelt es sich um handgeformtes Sushi. Dabei wird der Reis mit der Hand vom Sushi-Meister, zu einer kleinen Rolle geformt und mit Fisch oder Ei belegt. Es gibt zahlreiche Beläge um ein Nigiri-Sushi zu verfeinern, wie zum Beispiel: Thunfisch, Schwertfisch, Muschel, Lachs, Garnelen, Heilbutt, Aal,
Shiitake-Pilze oder Steinfisch.
Beim Maki-Sushi handelt es sich um kleine Häppchen aus Reis. Mit Hilfe einer Bambusmatte wird ein Algenblatt um den Reis und um verschiedene Zutaten wie zB Gemüse oder Fisch gerollt. Es entsteht eine längliche Rolle, welche anschließend mit einem scharfen Messer in kleine appetitliche Häpchen zerteilt wird.
Füllungen für ein Maki-Sushi gibt es viele. Wie zB: Avocade, Lachs, Ei-Omlette, Thunfisch, Karotte, Gurke oder Kürbisstreifen.
Beim Maki gibt es ebenso wie beim Sushi, verschiedenste Variationen und Füllungen. Es scheint als ob der Fantasie des Sushi-Meisters keine Grenzen gesetzt werden.



- Die Geschichte

 

Sushi war ursprünglich als Konservierungsmethode für Fisch gedacht.
Der gesalzene Fisch (meist Süßwasserfisch) wurde mit gekochtem Reis vermengt und in Erdlöchern vergraben. Dieser, in der Erde eingelegte Fisch, begann zu fermentieren, was ihn vor der Fäulnis schützte. Der Reis hatte damals nur die Funktion einer Schutzschicht, und war im Gegensatz zu heute, nicht zum Verzehr gedacht. Das damalige Sushi hatte wenig gemeinsam mit der uns heute bekannten japanischen Spezialität.

 

Vermutlich ist es Notzeiten zu verdanken, dass auch der Reis für den Verzehr genutzt wurde.
Berichten zufolge entstand ca ab dem 18 Jahundert, in Endo ( das heutige Tokio) die Sushiform, welche uns heute bekannt ist.